Javier, mein Bürokumpane, hatte dieses Wochende Gäste aus Madrid zu Besuch. Ihr Wochenende dauerte bis heute
. Gestern Abend haben wir zusammen die Absolut Icebar besucht. Leute von der Partyfront wissen, dass Absolut eine schwedische Vodka-Marke ist. Deren Bar befindet sich im Erdgeschoss eines Hotels und besteht komplett aus Eis. Die Wände, die Bar, die Hocker, ja sogar die „Gläser“ sind aus Eis. Leider hat der ganze Spass Eintritt gekostet. Irgendwie muss ja das ganze Wasser bezahlt sein. Für den Eintritt plus ein Vodka hätten wir 27 Stutz hinblättern müssen. Darum haben wir uns für die Softie-Variante ohne Alkohol für „nur“ 19 Franken entschieden. Spass gemacht hat’s trotzdem. Vielleicht hätte uns der Vodka ein bisschen Wärme vorgegaukelt. In der Bar herrscht nämlich ein polares Klima von -5°C. Eigentlich nicht so schlimm. Im Winter ist es in der Bar sicher wärmer als draussen ![]()

Javier, Daniel, meine Wenigkeit und Miriam
Gleiche Leute, andere Reihenfolge
Die Bar wurde erst letzte Woche mit einem neuen Interieur wiedereröffnet. Es sieht wie in einer Eiswerkstatt aus. Es hat Rohre in den Eiswänden und überall hat es Zahrädli. Da wurde es mir Maschinenbauer grad warm ums Herz.
kalte Möbel
Marco hat den Durchblick
Nachdem wir uns langsam das Zäpfli abgefrohren haben, sind wir wieder nach Draussen an die „Wärme“ gegangen. Da unser Körper sehr viel Energie benötigte, um uns vor dem Erfrierungstod zu bewahren, hatten wir eine Bärenhunger beieinander. Ich wurde bei den Spaniern zum Essen eingeladen.
Miriam hat für uns Männer spanische Omelett gekocht. Zuerst werden geschnittene Härdöpfel in einem Öl-See angebraten. Danach werden die Kartoffeln mit verquirltem Ei angebraten. Dazu gabs Brot, spanische Wurst und Käse. Schmeckte sehr lecker.
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Da ich gestern Abend nicht Kleider waschen konnte, weil ich ja bekanntermassen in die Icebar musste, herrschte heute Morgen Sockennotstand. Aus diesem Grund blieb ich am morgen zu Hause und habe die Wäsche erledigt. Natürlich habe ich während dem Waschgang für meine Masterarbeit gearbeitet.
Die Waschküche hier in diesem Wohnblock ist sensationell. Richtig professionelle Waschmaschinen und Tömbler. Da dummerweise alle in schwedisch beschriftet ist, hatte ich am Anfang ein bisschen Mühe. Das mit den Knöpfen wäre ja noch gegangen. 30,40,60 und 90°C sieht auf Schwedisch ziemlich ähnlich aus. Aber ob das Waschmittel ins Fach A, B oder C kommt ist dann schon ein bisschen eine kompliziertere Angelegenheit. Eine andere Bewohnerin des Hauses war dann aber so nett und hat mich instruiert. Es war das Fach B. Beim Tumbler hatte ich dieselben Sprachschwierigkeiten.
Waschmaschinenpark
Tumblerreihe
Das Vorhaben „Kleiderwaschen in Schweden“ ist mir eigentlich recht gut geglückt. Die Kleider waren sauber und schön warm (nach dem tömblern). Ich habe aber den schweren Verdacht, dass die Kleidergrösse nicht mehr die selbe ist wie zuvor
. Am Ende meines Aufenthalts in Schweden trage ich dann sicher Kleidergrösse XS. In meinem Koffer habe ich ja sowieso kein Platzt. Dann bleiben die Kleider halt in Schweden.

































































